Unsere Kirche St. Bonifatius

Das jetzige Kirchengebäude entstand nach Plänen des Architekten Josef Niehaus von 1833 bis 1836 im klassizistischen Baustil. Von 1904 bis 1906 wurde der 64 Meter hohe Kirchturm, 1907 der heutige Chorraum mit einer mächtigen halbrunden Apsis im neoromanischen Stil errichtet.

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Die liturgischen Hauptorte

Im Jahre 1994/95 wurden die liturgischen Hauptorte der Kirche vom Bildhauer Johann Baptist Lenz neu aus Sandstein gestaltet. Der Zelebrationsaltar und der Ambo bilden den Mittelpunkt des Gottesdienstlichen lebens in der Gemeinde. Ihre räumliche Nähe und ihre aufeinander abgestimmte Gestaltung aus Sandstein mit Baum-, Blatt- und Blütenornamenten unterstreicht die Einheit von von Verkündigung und Eucharistie.

Mit Altar und Ambo wurde auch der Taufstein neu gearbeitet, der vorne im rechten Seitenschiff seinen Platz gefunden hat. Zwei Friese mit Schischen symbolisieren das Wasser der Taufe als die Quelle des Lebens.

Taufstein

Die historischen Altäre

Die drei historischen Altäre wurden 1907 von dem Bildschnitzer Heinrich Seling im Stile der Neoromanik geschaffen.

Der Hochaltar im Chorraum zeigt eine großformatige Kreuzigungsgruppe und zahlreiche Reliefs aus dem Leben Jesu. Zwischen den Säulen des Unterbaus erscheinen in der Mitte Moses, redchts und links die Propheten Jeremia, Jesaja, Micha und Zacharia.

Hochaltar

Der linke Seitenaltar ist der Marienaltar. Er zeigt eine Gruße Muttergottesfigur umrahmt von goldenen Relieftafeln mit Szenen aus dem Leben Marias.

Marienaltar

Der rechte Seitenaltar ist der Josefsaltar mit vergoldeten Bildtafeln. Auf ihnen sind unten die vier Kirchenväter, in der Mitte alttestamentliche Propheten und außen Engel und Heilige zu sehen.

Josefsaltar

Marienbilder

Im rechten Seitenschiff befindet sich hinten eine Pietà, eine schmerzhalfte Mutter Gottes, vom Bildhauer Bernd Meiering aus Rheine. Sie ist das älteste erhaltene Ausstattungsstück der Kirche und stammt aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts.

Pieta

Im linken Seitenschiff befindet sich hinten ein Muttergottesbild der "Immerwährenden Hilfe". Es ist eine Kopie einer berühmten byzantinischen Marienikone aus dem 14. Jahrhundert aus der Kirche St. Alfonso in Rom, die als wundertätig verehrt wird.

Immerwährende Hilfe

Die Pfarrpatrone

Über der Sakristeitür befindet sich eine Statue des heiligen Bonifatius, dem Patron der Kirche. Sie diente fräher als Bekrrönungsfigur der Kanzel.

Hl. Bonifatius

An der gegenüberliegenden Seitenwand des Chorraumes wurde 1998 eine Figur der heiligen Walburga aufgestellt, der Patronin der ältesten Lingener Stadtpfarrkirche. Es handelt sich dabei um eine Kopie einer gotischen Heiligenfigur aus der Walburgakirche zu Eichstätt.

Hl. Walburga